Die 9 Nachbarländer Deutschlands
Nach meinen Reisen durch die 16 Bundesländer folgt nun das nächste Reiseziel. Ich werde die 9 Nachbarländer Deutschlands erkunden. Es mag eine weit größere Herausforderung werden. Doch an Herausforderungen wachsen wir. Sie zeigen uns, dass wir mehr schaffen können, als wir von uns denken.
Next challenge is coming.
Tschechien, Prag
Meine erste Soloreise außerhalb Deutschlands brachte mich nach Prag. Prag ist eine wunderschöne Stadt mit vielen schönen Ecken. Besonders beeindruckend ist die berühmte Karlsbrücke. Dort herrscht viel Trubel, Gesang und die Aussicht auf die Moldau ist einzigartig.
Auf Prag wäre ich nicht gekommen, wenn ich nicht Empfehlungen von Freunden und Bekannten gefolgt wäre. Diese zu folgen, war die absolut richtige Entscheidung, denn die Reise hat mich innerlich gestärkt weiter durch die Nachbarländer zu reisen. Natürlich war aber auch etwas Angst dabei. Allein in eine andere Stadt außerhalb Deutschlands zu sein, ist nochmal ein anderes Gefühl als durch die Bundesländer zu reisen. Mein Englisch mag zwar nicht das Beste sein und doch habe ich es geschafft mich durchzuschlagen. Direkt am Anfang meiner Reise wollte mir auch jemand direkt am Hauptbahnhof tschechische Kronen umtauschen, was aber sehr zwielichtig wirkte. Aber auch solche Erfahrungen gehören zum Reisen dazu und daran kann man nur wachsen. Ich bin sehr froh diese Reise gemacht zu haben. Denn sie ist der Beginn meines nächsten Reiseziels: Die 9 Nachbarländer Deutschlands.
Polen
Stettin
Nicht unweit von Berlin entfernt, lässt sich Stettin in knapp drei Stunden erreichen. Das war einer der Gründe, weshalb ich gerne meine Reise nach Polen starten wollte. Ich wollte langsam starten bevor es dann ein paar Tage später in die Hauptstadt Polens ging.
Stettin ist eine Stadt, die man erleben sollte. Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen. Denn ich habe nicht nur zum ersten Mal Pierogis probiert, sondern hatte auch die Gelegenheit, Stettin von oben zu sehen.
Viele Sehenswürdigkeiten Stettins lagen nahe beieinander, sodass ich viel erlebt habe. Besonders stachen das Café 22 sowie die Jakobskathedrale mit ihren Aussichten hervor. Den Blick von oben auf ganz Stettin werfen zu können, war beeindruckend. Auch am Boulevards, eine Fußgängerpromenade am Westufer der Oder, zu flanieren, war schön. Von da ein Blick auf den Sonnenuntergang zu bekommen, noch schöner. Es war eine coole Reise mit vielen besonderen Momenten, die in Erinnerung bleiben werden.
Warschau
Mit Stettin hatte ich bereits ein sehr positives Bild von Polen gehabt und als ich Warschau erlebte, war ich noch beeindruckter. Ich hatte das Glück, wenn nicht sogar das Privileg, im Wolkenkratzerviertel unterzukommen. Überall waren Gebäude, die gen Himmel ragten. Eines davon war der Varso Tower. Eins hatte ich ein Video dazu auf Instagram gesehen und war direkt fasziniert. Dann auch noch persönlich auf den Varso Tower sein zu können, hat mich sehr glücklich gemacht. Den Blick über ganz Warschau werfen zu können, bereitete mir Freude und zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Dazu noch einen Blick auf den Sonnenuntergang werfen zu können, war einfach atemberaubend.
Auch die Warschauer Altstadt ist sehenswert und geschichtlich sehr interessant. Angefangen hatte ich meine Stadttour an der Sigismundsäule und sie endete im Gospoda pod Zygmuntem, ein polnisches Restaurant. Dort lernte ich das polnische Gericht Zurek kennen. Eine im ausgehöhlten Sauerteigbrot servierte Suppe. Sie schmeckte ungewohnt, gleichzeitig aber auch lecker.
Am letzten Abend meines Warschau Aufenthalts genoss ich außerdem den Sonnenuntergang an der Świętokrzyski Brücke. Eine beeindruckende architektonische Leistung, die zwei Stadtteile miteinander verbindet.